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7 Tipps für eure Einladungsliste - von Tante Traudl bis zum kleinen Ben

Aktualisiert: 18. Feb. 2022


Erst einmal herzlichen Glückwunsch – ihr habt euch verlobt! Mittlerweile habt ihr es schon euren Liebsten erzählt und die Freude hat sich damit vervielfacht. Und so habt ihr bestimmt auch schon einige Fragen gestellt bekommen. Wann wollt ihr heiraten? Und wo? Der/die ein oder andere wird euch zwar nicht direkt fragen, ob er/sie/Tante Traudl/Kinder auch eingeladen sind – aber spätestens, wenn ihr in die genauere Planung einsteigt, werdet ihr vermutlich viel Zeit mit diesen Fragen verbringen. Deshalb möchte ich euch heute sieben Denkanstöße und Tipps geben, mit denen euch das Erstellen der Gästeliste erleichtert werden.

Kleiner Kreis vs. große Party?

Heiratet ihr intim mit nur der engsten Familie und Freunden? Oder wollt ihr euch die erweiterte Verwandtschaft, wie Cousins, Cousinen, (Groß-)Tante und Onkel sowie Studienfreunde, mit denen man immer noch im Kontakt ist, aber die man nur noch selten sieht, auch an eurem Glück teilhaben lassen? Bevor ihr euch an die Gästeliste macht, solltet ihr euch in diese zwei Szenarien eindenken und für euch entscheiden, welchen Rahmen ihr eurem besonderen Tag geben wollt.

Berghütte vs. Märchenschloss?

Wenn ihr eine Wunschlocation habt, die ihr toll findet, dann solltet ihr keine Zeit verlieren und freie Termine abfragen. Denn mit der Location steht und fällt Vieles, das Flair ist auf einer Berghütte einfach ein anderes als im Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Erfragt dabei auch die maximale Anzahl an Plätzen für eure Gäste sowie gegebenenfalls Übernachtungsmöglichkeiten. Denn ob ihr mit 50 oder 120 Gästen feiern könnt, setzt gleich einen Rahmen für eure Gästeliste!

50/50 vs. so wie’s kommt

Gleichberechtigung ist das A und O in einer modernen Beziehung. Aber Hand aufs Herz – wenn einer von euch beiden Lieben eine sehr große, eng verbundene Verwandtschaft hat und der andere dagegen als Einzelkind in einer kinderarmen Familie aufgewachsen ist, kommt die 50/50-Regel schnell ins Wanken. Und schließlich werdet ihr auch bald EINE Familie sein oder geht längst auch mit den Studienfreunden des anderen einen Café trinken. Also: Solange ihr beide euch mit den Gästen des Partners oder der Partnerin wohl fühlt, solltet ihr euch nicht zu sehr an einer gerechten Aufteilung der Gäste festmachen.

Lieblings-Arbeitskollegin vs. Kindergartenfreund Tom

Kommen wir zur Gretchen-Frage: Wo zieht man die Grenze? Vermutlich werdet ihr bei eurer Gästeliste oftmals hin und her überlegen, ob eine Person eingeladen werden soll oder nicht. Ob jetzt ein Kindergartenfreund mehr eingeladen werden sollte als die Lieblings-Arbeitskollegin, mit der man seit einem halben Jahr jeden Tag quatscht und lacht, muss jeder selbst entscheiden. Manchmal ist es auch schwierig, wenn nur noch wenige Plätze auf eurer Liste frei sind (weil ihr eine begrenzte Platzzahl von der Location habt oder das Budget nicht aus den Augen verlieren könnt) und ihr somit die Qual der Wahl zwischen wichtigen Menschen aus der Vergangenheit und neu hinzugewonnen Freundschaften der letzten Monate habt. Mein Tipp hierbei: Hört auf euer Herz!

Klassische Hochzeit vs. Party bis zum Morgengrauen?

Vielleicht wart ihr schon auf einigen Hochzeiten selbst Gast und habt euch insgeheim bei manchen Details gedacht „So gerne!“ oder „So nicht!“? Wenn euch noch nicht ganz klar ist, wie eure Hochzeit ablaufen soll, hilft es oft, sich gemeinsam an andere Hochzeiten zu erinnern oder gute Freunde und die eigene Familie um ihre Erfahrungen zu fragen. So bekommt ihr auch gleich einen Eindruck davon, wer für was zu haben wäre und wer eher nicht. Denn während ältere Semester Kaffee und Kuchen und Paartanz vielleicht super finden, sind eure jüngeren Gäste eher Fans von Fotobox und der Party bis in die frühen Morgenstunden. Klar, diese Elemente lassen sich oft auch gut mischen – das Wichtigste ist aber auf jeden Fall, dass ihr euch damit wohl fühlt. Wenn ihr also für euch beschließt, nach der freien Trauung eine Grillfeier mit anschließender Party zu machen, bedenkt, dass ältere Gäste und Gäste mit kleinen Kindern vermutlich nicht lange/ gar nicht teilnehmen können. Wenn ihr damit leben könnt, fein – falls nicht, einfach mal überlegen, ob ihr auch eine „Teilung“ des Hochzeitstags gut fändet.

Ex-Freund vs. unliebsame Tante

Zunächst einmal: Macht euch bewusst, dass ihr niemanden einladen „müsst“ – immerhin sollt ihr euren besonderen Tag mit den Menschen verbringen, die euch am Herzen liegen. Mein Tipp dazu: Wenn das die erste Liebe ist, aus der mittlerweile ein guter Freund geworden ist und das für euren Verlobten/eure Verlobte in Ordnung geht – ladet ihn ein. Wenn Tante Traudl über zu wenig Manieren verfügt und bei der bedenkliche und verletzende Kommentare immer sicher sind – ladet sie nicht ein. Es mag sein, dass ihr damit sie selbst und vielleicht andere vor den Kopf stoßt. Aber wenn euch der Gedanke, dass diese Person auf eurer Hochzeit sein wird, Bauchschmerzen bereitet, solltet ihr das genauso in eure Gästeliste einfließen lassen, wie wenn ihr auf jemanden nicht verzichten mögt. Denn, auch wenn es „sich gehört“ oder “es komisch ist“: Ihr sollt euch wohl fühlen und daran werdet ihr euch noch lange Zeit erinnern.

Zurück-Einladen vs. Kinder

Kommen wir zu etwas detaillierteren Szenarios: Bei welchen Paaren wart ihr selbst als Gast auf der Hochzeit? Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich in dieser Liste neben Verwandten und (sehr) guten Freunden auch manchmal das ein oder andere Paar findet, zu dem ihr keinen Kontakt mehr habt oder das ihr selbst nicht auf eure Hochzeit eingeladen hättet. Wenn ihr nun zwischen diesem Paar, das womöglich auch noch Kinder hat und diese mitnehmen würde, sowie anderen, euch wichtigeren Menschen entscheiden müsst, solltet ihr auf euer Herz hören und nicht danach gehen „was sich gehört“. Das Selbe gilt übrigens für Kinder: Wenn ihr eine große Party bis in die Morgenstunden feiern möchtet, lotet die Möglichkeiten aus. Vielleicht lässt der ein oder andere Gast seine Kids für den Abend bei der Oma, um ausgelassen mit euch feiern zu können? Oder gibt es Zimmer vor Ort, sodass mit Blick aufs Babyfon Eltern länger anwesend sein können? Wenn ihr so gar keinen Platz für Kinder an eurer Hochzeit sieht oder die Platzzahl das nicht hergibt, kommuniziert das so bald wie möglich an eure Gäste – und erklärt eure Beweggründe.



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